Hydraulischer Abgleich

Der Hydraulische Abgleich ist eine Optimierung von Heizungsanlagen. Es geht um die gleichmäßige Verteilung der Menge Heizungswasser zwischen Heizkörpern oder den Kreisen der Fußbodenheizung. Durch den Abgleich wird Energie eingespart, die Einsparung liegt zwischen 5% und 15%.

Durch gesetzliche Vorgaben ist nur noch das Verfahren B (detailliertes Verfahren) zulässig.

Das Verfahren B setzt immer eine Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 voraus.

Die errechneten Werte werden dann an den Heizkörpern oder den Kreisen der Fußbodenheizung eingestellt. Hierfür müssen einstellbare Ventile vorhanden sein oder nachgerüstet werden.

Unsere Leistungen rund um's Thema hydraulischer Abgleich

Berechnung der Heizlast nach DIN EN 12831

Identifieren von Einsparpotenzial um effizienter zu Heizen

Optimierung der Heizungsanlage mithilfe des hydraulischen Abgleichs

Hydraulischer Abgleich Pflicht – wer ist betroffen?

Seit Oktober 2024 bildet das Gebäudeenergiegesetz (GEG) die gesetzliche Grundlage, konkret die §§ 60b und 60c. Die Pflicht gilt für alle Heizsysteme mit Wasser als Wärmeträger in Gebäuden mit mindestens sechs Nutzungseinheiten:

Neu installierte Heizungsanlagen müssen unmittelbar nach Einbau abgeglichen werden. Ältere Anlagen, die vor Oktober 2009 installiert wurden, müssen bis Ende September 2027 abgeglichen werden. Jüngere Systeme müssen 15 Jahre nach Inbetriebnahme geprüft werden.

Für Einfamilienhäuser und Gebäude mit weniger als sechs Einheiten besteht aktuell keine gesetzliche Pflicht – der hydraulische Abgleich lohnt sich jedoch trotzdem, da er die Heizkosten spürbar senkt und Voraussetzung für die BAFA-Förderung ist.

Eine gleichmäßig beheizte Immobilie, keine kalten Räume mehr und eine Energieeinsparung von 5–15 % gegenüber dem nicht abgeglichenen Betrieb. Außerdem verschwinden typische Strömungsgeräusche wie Gluckern oder Pfeifen in den Leitungen.

Ja – für Wärmepumpen besteht zwar keine gesetzliche Pflicht, aber ein hydraulischer Abgleich verbessert die Effizienz und Lebensdauer der Anlage erheblich. Wärmepumpen arbeiten am wirtschaftlichsten bei niedrigen Vorlauftemperaturen – das ist nur mit einem korrekt abgeglichenen Heizsystem möglich.

Die Kosten sind individuell und hängen von der Größe der Anlage und dem Umfang der Maßnahmen ab. Nach einem Erstgespräch erstellen wir Ihnen gerne ein konkretes Angebot.